Willkommen bei der Volkshochschule Ratzeburg!

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unseren vielfältigen Bildungsangeboten für Kinder, Erwachsene und Senioren und laden Sie herzlich ein, einen Blick in das aktuelle Kursprogramm zu werfen.


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Aktuelles

Dienstags-Vortrag der Volkshochschule Ratzeburg »Berge—Inkas—Gold«

Vortrag von Klaus-Peter Roggon                                                        28. Mai 2019 um 19:00 Uhr                                                             AMEOS Senioren-Wohnsitz Ratzeburg, Vortragsraum

„Experten vor Ort“ referieren für „Interessierte vor Ort“ - auf diesen einfachen Nenner lässt sich das erfolgreiche Konzept der Dienstags-Vorträge der Ratzeburger Volkshochschule bringen, zu denen sich immer wieder ein zahlreiches Publikum einfindet. Das Vortragsspektrum reicht dabei von Kunst, Musik, Anthropologie über kulturhistorischen oder archäologischen Themen bis hin zur Naturwissenschaft oder Medizin. Am Dienstag, den 28.05.2019 um 19:00 Uhr, referiert Klaus-Peter Roggon im Vortragsraum des AMEOS Senioren-Wohnsitz Ratzeburg (Schmilauer Straße 108) über "Berge, Inkas und Gold".

 

Das multikulturelle Peru gilt als ein Land mit fast allen geographischen Formationen und der wohl umfänglichsten Biodiversität des Planeten. Das Land ist eine Wiege vieler Zivilisationen und kann eine stolze Geschichte und Kultur vorweisen, die sich noch in der heutigen Bevölkerung wiederspiegeln. Nach schweren Jahrzehnten des Terrorismus und wiederholter Hyperinflation bis zur Jahrtausendwende hat sich Peru in den letzten 15 Jahren wieder zu einem  modernen und relativ wohlhabenden Staat entwickeln können. Der Vortrag ist kostenfrei.

Tai-Chi und Qi-Gong                                                   Interesse an chinesischer Bewegungskunst wächst

Sonnenschein und strahlend blauer Himmel sorgten für eine freundliche Kulisse, als sich am letzten Sonnabend im April Tai-Chi-Übende aus Ratzeburg und Umgebung zum „Welttag  für  Tai-Chi und Qi-Gong“ an der VHS trafen. Schülerinnen und Schüler verschiedener Kurse nutzen die Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre gemeinsam Übungen zu praktizieren und Erfahrungen auszutauschen. Nach einem gemeinsamen Auftakt mit Qi-Giong-Übungen für jedermann zeigten Fortgeschrittene eine Tai-Chi-Handform sowie Übungen mit Schwertern und Fächern.

Tai-Chi-Übende der Ratzeburger Volkshochschule trafen sich zum "Welttag für Tai Chi und Qigong"

Tai-Chi- und Qi-Gong-Übungen gehören für viele Chinesen zum Alltag. In den letzten Jahrzehnten haben die  fernöstlichen Bewegungskünste rund um den Globus viele Anhänger gefunden. Wer die harmonischen und fließenden Bewegungen erlernt, stärkt seine körperliche Gesundheit und das seelische Gleichgewicht und beugt o auf eine sanfte Weise vielen Zivilisationskrankheiten vor.

Tai-Chi-Übende der Ratzeburger Volkshochschule trafen sich zum "Welttag für Tai Chi und Qigong"

Der „Welttag  für  Tai-Chi und Qi-Gong“ wurde 1999 von den amerikanischen Lehrern Angela Wong Douglas und Bill Douglas ins Leben gerufen. Unter dem Motto „One World – one Breath“ treffen sich Tai-Chi- und Qi-Gong-Enthusiasten überall auf der Welt, um in Parks und auf öffentlichen Plätzen gemeinsam zu üben. In den vergangenen Jahren haben sich Schulen in über 100 Städten und 80 Nationen dieser Aktion angeschlossen.

 

Weil die Resonanz so positiv war, wird es auch im nächsten Jahr wieder einen kostenlosen Workshop geben. Der Termin steht schon fest: Der  „Welttag für Tai-Chi und Qi-Gong“ findet jeweils am letzten Sonnabend  im April statt, also am 25.4.2020.

Ratzeburger Volkshochschule probiert sich an digitalen Bildungsformaten

Silvia Tessmer, Geschäftsführerin der Ratzeburger Volkshochschule, gibt Fragen der Ratzeburger Besuchergruppe an die Moderatorin in der Volkshochschule Bayreuth weiter

Die Digitalisierung ist für die Volkshochschulen ein Thema mit großer Reichweite, verbunden mit Herausforderungen hinsichtlich des eigenen Bildungsauftrages, aber auch mit vielen Chancen, was neue Bildungsformate betrifft. Eine solche ergriff die Ratzeburger Volkshochschule vor wenigen Tagen und beteiligte sich erstmalig an einem sogenannten "Webinar", einem online "Web"-"Seminar", welches von der Volkshochschule Bayreuth ausgerichtet wurde und über einem Livestream von Volkshochschulen bundesweit verfolgt werden konnte. Das Thema "Plastik im Meer" war dafür hochaktuell gewählt, ebenso die Auswahl der Referenten. Mit Dr. Bernhard Bauske und Prof. Christian Laforsch diskutierten zwei ausgewiesene Fachleute über eines der drängendsten Umweltprobleme unserer Zeit, erläuterten wissenschaftliche Fakten und Erkenntnisse sowie mögliche Lösungsansätze. Eine kleine Gruppe von Interessierten hatte sich dafür auch in der Ratzeburger Volkshochschule eingefunden und verfolgte auf einer Leinwand die professionell dargebotene Veranstaltung, zu der ohne Digitalisierung gar kein Zugang bestanden hätte. So war es sowohl für das Team der Volkhochschule als auch für die Ratzeburger Zuschauer ein neugieriges Ausprobieren dieses ungewohnten Formates, das durchaus auch direkte Beteiligung in Form eines Online-Chats und Frageportals ermöglichte.

 

Das Fazit fiel dabei bei allen Teilnehrmer*innen durchweg positiv aus. "Die Kollegen in Bayreuth haben das Webinar so professionell in Szene gesetzt und übertragen, dass es einen ganz realem Vortrag entsprach. Zudem wurden die Besucher auch untereinander zum Dialog anregt, wenn es um die Formulierung von Fragen über das Online-Portal ging", freute sich VHS-Geschäftsführerin Silvia über den gelungenen Versuch mit dem Format des "Webinar". Es sei durchaus vorstellbar, so Silvia Tessmer, solche "Webinare" häufiger anzubieten und insbesondere auch an unterschiedlichen Orten außerhalb der Volkshochschule. Damit trägt die Ratzeburger Volkshochschule ein Ansinnen des Deutschen Volkshochschulverbandes (DVV), der im Rahmen seiner Digitalstrategie solche "Webinare" mit Know-How fördert und aktiv bewirbt. Nach Willen des DVV sollen Volkshochschulen motiviert werden, eigene "Webinare" ins Netz zu streamen, aus denen perspektivisch eine online abrufbare Bibliothek von digitalen Wissensangebote entstehen kann. "Für unsere Volkshochschule geht es beim Thema "Webinar" erst einmal darum, dieses neue digitale Format der Wissensvermittlung vor Ort bekannt werden zu lassen", sagte Silvia Tessmer und hofft auf einen stetig wachsenden Kreis von digital neugierigen Zuschauer*innen. Sie kann sich aber durchaus auch vorstellen, dass sich die VHS Ratzeburg in Zukunft auch selbst einmal an ein "Webinar" wagt, vielleicht mit einem ihrer politischen Bildungsvorträge.

Zukunftsgespräch zur Ratzeburger Volkshochschule

Im Rahmen eines Arbeitsgespräches hat die Leitung der Ratzeburger Volkshochschule kommunalpolitischen Vertreter*innen ihr Entwicklungskonzept unter dem Titel "Unsere Volkshochschule Ratzeburg als Zukunftsprojekt" vorgestellt. Volkshochschuleiter Holger Martens skizzierte dabei die vielfältigen Aufgabenstellungen und Herausforderungen der Volkshochschule, insbesondere auch mit dem Blick auf den demographischen Wandel, digitales Lernen und digitale Kompetenz-Vermittlung, politische Bildung oder auch „Junges Lernen“ für all diejenigen, die Unterstützung beim Übergang von Schule ins Berufsleben suchen. "Eine bedarfsorientierte, moderne, gut ausgebaute und ausgestattete Erwachsenenbildung ist in vielerlei Hinsicht eine wichtige und wertvolle Ressource in den Kommunen des ländlichen Raumes. Sie stellt, ganz dem Konzept des lebenslangen Lernens verpflichtet, Bildungsangebote vor Ort bereit, die Bürgerinnen und Bürger individuelle Entwicklungschancen eröffnen und Teilhabe ermöglichen. Sie kann darüber hinaus aber auch ganz maßgebliche Beiträge zur wirtschaftlichen Entwicklung, zur Gesunderhaltung, zur politischen Willensbildung oder der Gestaltung wichtiger gesellschaftlicher Prozesse leisten", beschrieb Holger Martens das kommunale Potential, das in der Institution "Volkshochschule" liegt und aus seiner Sicht auch erschlossen werden sollte.

Volkshochschulleiter Holger Martens (2.vl.) skizziert das Zukunftskonzept der Ratzeburger Volkshochschule (vl. Matthias Radeck-Götz (SPD), Karsten Schneider, Verbandsdirektor des Landesverbandes der Volkshochschulen S.-H., Lutz Jakubczak, Stadtverwaltung,

Karsten Schneider, Verbandsdirektor des Landesverbandes der Volkshochschulen Schleswig-Holstein e.V., lobte die ehrenamtlich geleistete Arbeit der Ratzeburger Volkshochschule, die rein nach geleisteten Unterrichtsstunden bereits hauptamtlichen Umfang angenommen habe, als landesweit vorbildlich und unterstützte ausdrücklich die Zukunftsinitiative mit dem Hinweis auf die Bedeutung der Volkshochschule als Bildungseinrichtung gerade im ländlichen Raum. Die Schwerpunktsetzungen der Entwicklung, insbesondere in den Bereich des digitalen Lernens, der politischen Bildung, der Gesundheitsvorsorge und des beruflichen Lernens, seien aus seiner Sicht dabei völlig richtig gesetzt.

 

Silvia Tessmer, Geschäftsführerin der Ratzeburger Volkshochschule, erläuterte zudem die Möglichkeiten von Synergien, die sich mit den administrativen Ressourcen der Volkshochschule erzielen ließen, am Beispiel der Dozentenverwaltung- und -abrechnung. Das eingesetzte System, so Silvia Tessmer, sei schon jetzt darauf ausgelegt, auch Institutionen wie die "Offene Ganztagsschule" professionell zu betreuen, wie dies bereits in einigen Kommunen und Landkreisen auch praktiziert werde.

 

In der anschließenden Diskussion wurde über Möglichkeiten und Wege beraten, wie sich die Ratzeburger Volkshochschule auf Basis dieses Zukunftskonzeptes fortentwickeln könnte und sollte, auch mit Blick auf eine mögliche hauptamtliche Ausrichtung, die viele weitere Türen öffnen und Fördermöglichkeiten für ein umfassendes und zukunftsorientiertes  Erwachsenenbildungsangebot in der Region erschließen könnte. Die anwesenden kommunalpolitischen Vertreter*innen sagten zu, das Zukunftskonzept der Ratzeburger Volkshochschule weiter in ihren Gremien zu beraten.

Unsere Volkshochschule Ratzeburg als Zukunftsprojekt >>
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Förderverein der Ratzeburger Volkshochschule e.V.

Die Bildungs- und Kulturarbeit der Ratzeburger Volkshochschule wird zukünftig von einem eigenen Förderverein unterstützt. Bereits im Februar erfolgte die Vereinsgründung in der Ernst-Barlach-Schule durch Freunde und Unterstützer der Erwachsenenbildungseirichtung.

Der neue Vorstand des Fördervereins der Ratzeburger Volkshochschule e.V.: (vl.) Mareile Lutz (Schriftführerin), Silvia Tessmer (stv. Vorsitzende), Monika Töppler (Kassenwartin), Karen Molkentin (Vorsitzende)

Zur Vorsitzenden wurde Karen Molkentin gewählt, den stellvertretenden Vorsitz übernahm Silvia Tessmer, die als Geschäftsführerin der VHS direkte Schnittstelle zum Förderverein sein soll. Monika Töppler erklärte sich bereit, als Kassenwartin zu fungieren, Mareile Lutz als Schriftführerin. Die Idee zur Gründung eines Fördervereins ist nach Angabe von Volkshochschulleiter Holger Martens schon länger gereift: "Die Volkshochschule ist als städtische Einrichtung von zahlreichen Fördermöglichkeiten, beispielsweise für politische oder interkulturelle Bildung, abgeschnitten. Bislang mussten dafür immer Kooperationspartner gefunden werden. Ein eigener Förderverein macht da unabhängig und bietet viele neue Chancen für unsere Bildungsangebote." Auch Geschäftsführerin Silvia Tessmer, treibende Kraft hinter der Vereinsgründung, verspricht sich eine Belebung und Ausweitung der Volkshochschularbeit insgesamt: "Der gemeinnützige Förderverein hat sich zum Ziel gesetzt die Arbeit der Volkshochschule durch Beiträge, Spenden oder auch durch Veranstaltungen, wie z.B. Maßnahmen der schulischen Weiterbildung und Nachqualifizierung, Vortrags-veranstaltungen und Podiumsdiskussionen, Veranstaltungen im Rahmen der politischen Bildung, Ausstellungen und öffentlichen Lesungen, Kulturfeste und interkulturelle Begegnungen oder Projektarbeiten zu unterstützen.“

11 Gründungsmitglieder riefen den Förderverein der Ratzeburger Volkshochschule e.V. im Februar ins Leben

Dies kann er als selbständiger Antragssteller bei Förderprogrammen, wie beispielsweise die örtliche "Partnerschaft für Demokratie", erreichen, aber natürlich auch durch Sponsoring- und Spendenaktionen." Erfreut, aber auch überrascht zeigte sich das Leitungsteam der Volkshochschule darüber, dass ihre Idee, einen Förderverein zu gründen, auf so viel Resonanz stieß. "Eigentlich ganz entgegen jedes Trendes wurden wir nicht zur Vereinsgründung ermuntert, sondern es wurde auch sofort direkte Mitarbeit angeboten", sagte Silvia Tessmer, die nun natürlich hofft, dass sich dieser Unterstützerkreis durch weitere Mitglieder oder Förderer noch erweitern wird.

 

Ratzeburgs Volkshochschule behält das Qualitätssiegel des Landesverbandes der Volkshochschulen e.V.

Die Ratzeburger Volkshochschule hat abermals das Qualitätssiegel des Landesverbandes der Volkshochschulen e.V. erhalten. Rabea Willhöft vom Landesvorstand überreichte vergangene Woche Volkshochschulleiter Holger Martens und Geschäftsführerin Silvia Tessmer das jeweils auf vier Jahre vergebene Qualitätszertifikat im Beisein von Bürgermeister Rainer Voß. "Die Ratzeburger Volkshochschule hat 49 von 52 Prüfpunkten voll erfüllt, ein wirklich herausragendes Ergebnis, bedenkt man die ehrenamtliche Struktur, die die Volkshochschule trägt. Ratzeburg hat eine "Aushänge-Volkshochschule" im Land", sagte Rabea Willhöft. Die Prüfung umfasste Standards wie die Organisationsqualität, die Angebots. und Planungsqualität, die Informationsqualität, die Durchführungs- und Servicequalität sowie die Ergebnisqualität und wurde im Rahmen einer Vorprüfung und einer Begehung durchgeführt. Lediglich in Punkten wie Barrierefreiheit mussten noch Mangel festgehalten werden, die allerdings im Zuge der geplanten Sanierung der Ernst-Barlach-Schule beseitigt werden sollen. In positiver Hinsicht besonders auffällig, so Rabea Willhöft, seien zudem die Angebote der Volkshochschule im Bereich der politischen Bildung sowie die Vortragsreihe der Dienstags-Vorträge, die vor allem Lust und Neugierde auf Bildungsangebote vermitteln würde.

 

Ratzeburgs Volkshochschule erhält das Qualitätssiegel des Landesverbandes der Volkshochschulen e.V. (vl.) Rabea Willhöft vom Landesverband der Volkshochschulen e.V., Silvia Tessmer und Holger Martens, Leitungsteam der Ratzeburger Volkshochschule, Bürgerme

Bürgermeister Rainer Voß griff die lobenden Worte seitens des Landesverbandes auf und unterstrich die äußerst erfolgreiche Entwicklung, welche die Volkshochschule in den vergangenen 8 Jahren genommen hat: "Die Ratzeburger Volkshochschule ist zu einer kommunale Bildungsinstitution gewachsen, auf die die Stadt stolz sein kann." Für Volkshochschuleiter Holger Martens ist diese Entwicklung allerdings längst noch nicht abgeschlossen, werde doch das Thema der Erwachsenenbildung mit Blick auf die Digitalisierung der Gesellschaft, den Umbrüchen in der Arbeitswelt und die Daseinsvorsorge, gerade auch in Bezug zum demographischen Wandel, immer bedeutsamer: "Lebenslanges Lernen, wie allseits gefordert und die gesellschaftlichen Entwicklungen es zunehmend bedingen, geht im ländlichen Raum nur mit starken, gut ausgestatteten Volkshochschulen. Die Standortqualität einer Kommune wird in Zukunft immer stärker geprägt sein von der Qualität all ihrer Bildungseinrichtungen", zeigte sich Holger Martens überzeugt.