Willkommen bei der Volkshochschule Ratzeburg!

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unseren vielfältigen Bildungsangeboten für Kinder, Erwachsene und Senioren und laden Sie herzlich ein, einen Blick in das aktuelle Kursprogramm zu werfen.


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Aktuelles

Neustart nach Corona - Ratzeburger Volkshochschule startet mit Elan ins Herbstsemester 2020

Mit 78 Kursen startet die Ratzeburger Volkshochschule trotz Corona-Beschränkungen in das kommende Herbstsemester. Neben vielen bewährten und nachgefragten Angeboten in den Bereichen "Sprachen", "Gesundheit", "Kunst und Kultur" sowie "Beruf und EDV" sind auch neue Kurse aufgenommen werden, wie "Von Fingerspielen zu Kindergebärden", "Ratzeburg kennenlernen und präsentieren",  "Autogenes Training",  "Herstellen von Cremes und Seifen" oder "Spinnen, Stricken, Häkeln—alte Techniken neu entdecken". Dazu sind 9 Seminare und Vorträge im Rahmen der Reihe „Dienstagsvorträge“ und „Politische Bildung“ geplant. Alle Veranstaltungen erfüllen dabei umfänglich die Hygienevorschriften, um die sichere Teilnahme von Teilnehmer*innen und Dozent*innen zu gewährleisten. Dies kann auch bedeuten, dass einige Kurse aufgrund der Räumlichkeiten begrenzte Teilnehmerzahlen haben müssen.

Volkshochschulleiter Dr. Jobst Treiber und Geschäftsführerin Silvia Tessmer haben mit viel Einsatz und Unterstützung ihrer Dozent*innen ein coronokonformes Herbstsemester auflegen können

"Hinter uns und  Ihnen liegt eine lange Zeit, in der Sie auf so vieles verzichten mussten - auch auf Volkshochschulkurse. Wir sind sehr froh darüber, dass die Lockerungen der coronabedingten Beschränkungen nun auch unsere Kursangebote erreicht haben und wir wieder unserem Bildungsauftrag nachkommen können. Wir danken allen Dozent*innen für die großartige Mitwirkung, allen Teilnehmer*innen für Ihre Geduld in diesen schwierigen Zeiten und freuen uns sehr über die Unterstützung, die wir von Ihnen erhalten haben", sagt Volkshochschulleiter Dr. Jobst Treiber zum bevorstehenden Semesterstart.

 

Alle Informationen zum Herbstsemester sind unter www.vhs-ratzeburg.de oder im gedruckten Programmheft zu finden, dass aktuell in der Volkshochschule, im Rathaus und in den Ratzeburger Buchhandlungen ausliegt. 

"Ein Leben für die Bildung"                                       Feierliche Verabschiedung von Volkshochschulleiter Holger Martens

Mit einer musikalisch umrahmten Feierstunde im Ratssaal des Ratzeburger Rathauses ist Volkshochschulleiter Holger Martens vergangene Woche nach 9 Jahren ehrenamtlicher Arbeit verabschiedet worden. Der stellvertretende Bürgervorsteher Andreas von Gropper würdigte im Namen der Stadtvertretung die außerordentliche Aufbauleistung, die mit der Amtszeit von Holger Martens und auch Geschäftsführerin Silvia Tessmer verbunden ist.

Der scheidende Volkshochschulleiter Holger Martens (re.) übergibt im Beisein von Bürgermeister Gunnar Koech (2.vl.) und dem stellvertretenden Bürgervorsteher Andreas von Gropper (2. vr) die gut aufgestellte Ratzeburger Volkshochschule an seinen Nachfolger

Die Übernahme erfolgte in einer für die Ratzeburger Volkshochschule schwierigen Zeit, gekennzeichnet durch einen schwindenden Dozentenstamm, sinkendes Kursangebot, fehlende eigene Räumlichkeiten und stetig fallende Teilnehmerzahlen. Ein Zuschussbetrieb für die Stadt. Das neue Team unter Leitung von Holger Martens änderte dies grundlegend. Schnell gelang ihnen die Entwicklung eine neuer Arbeitsstruktur auf Basis einer für die moderne Erwachsenenbildung ausgelegten Satzung. Parallel erfolgte die Runderneuerung des allgemeinen Auftritts, wie die Webseite und das Programmheft. Erste Erfolge zeigten sich schnell, im stetig wachsenden Kursangebot. Dozenten wurden wieder aufmerksam auf die Ratzeburger Bildungseinrichtung und auch die Teilnehmerzahlen der Kursbesucher stiegen schnell und deutlich an.

 

Im Ergebnis konnte schon nach wenigen Jahren eine kostendeckende Einnahmestruktur geschaffen werden. Dabei half der Ratzeburger Volkshochschule auch der Einzug in die Ernst-Barlach-Schule als nunmehr fester Standort mit eigenen Lehrräumen. Einen besonderen Wert legte Volkshochschulleiter Holger Martens während seiner Schaffenszeit aber auch auf die Entwicklung von neuen, niederschwelligen Bildungsformaten. Er etablierte neben den Kursangeboten die "Dienstags-Vorträge", eine Reihe von inzwischen über 50 Veranstaltungen zu kulturellen Themen aus Kunst oder Musik über Naturwissenschaftliches und Anthropologisches bis hin zu geschichtlichen Schwerpunkten mit kulturhistorischen oder archäologischen Inhalten mit einem großen Publikumsstamm. Ebenso organisierte er zusammen mit dem Verein Miteinander leben e.V den Einstieg in die politische Bildung in Form von Seminaren und Vorträgen.

 

Ebenso sorgte Holger Martens für eine belebende Einbindung der Ratzeburger Volkshochschule in die Arbeitsstrukturen des Landesverbandes der Volkshochschulen und auch der Kreisvolkshochschule, die er zeitweise leitete. Der Erfolg dieses Engagements zeigte sich auch in der wiederholten Qualitäts-Zertifizierung durch den Landesverband der Volkshochschulen und deren Feststellung, dass die Ratzeburger Volkshochschule sich in den vergangenen Jahren zum größten Anbieter der Erwachsenbildung im Nordkreis entwickeln konnte.

Holger Martens (Bildmitte) resümiert neun Jahre Aufbau- und Leitungsarbeit in der Ratzeburger Volkshochschule © Volkshochschule Ratzeburg

Holger Martens dankte den würdigenden Worten, blickte selbst aber mit gemischter Bilanz auf sein Wirken zurück, wie auch auf nicht erreichte Ziele. "Es ist mir leider nicht gelungen, die Stadtvertretung davon zu überzeugen, die Ratzeburger Volkshochschule in eine hauptamtliche Bildungsinstitution fortentwickeln zu können. Das Potential dieser Einrichtung ist noch weitaus größer", stellte Holger Martens fest. Als größte Herausforderung bezeichnete er den Einstieg in die strukturierte Sprachförderung für Geflüchtete ab 2014, die aus seiner Sicht mit weit über tausend Sprachschüler*innen und hunderten von Sprachabschlüssen einen wichtigen Beitrag zur Integrationsarbeit in Ratzeburg leisten konnte. Seinem Nachfolger Dr. Jobst Treiber, der aus den Händen von Bürgermeister Gunnar Koech seine Ernennungsurkunde erhielt, konnte Holger Martens neben den besten Wünschen auch schon erste Aufgaben skizzieren, wie die Digitalisierung der Volkshochschularbeit und die Entwicklung von Angeboten des digitalen Lernens. Einen besonderen Dank richtete der scheidende Volkshochschulleiter an seine Geschäftsführerin Silvia Tessmer, die ebenfalls ihre Ernennungsurkunde für drei weitere Amtsjahre erhielt. "Das unsere Ratzeburger Volkshochschule heute so gut dasteht, das all die anfallende Arbeit dort so zuverlässig und kompetent erledigt wird, ist vor allem auch ihr Verdienst", so Holger Martens. Mit Dank blickte der Musikliebhaber aber auch auf die Darbietungen von Elvira Cardenas und Peter Seibert von der Kreismusikschule, die mit irischer Folklore den rückblickenden Gedankenfluss stimmungsvoll auflockerten.

Neu und erfahren zeigt sich das Leitungsteam der Volkshochschule Ratzeburg

Die Volkshochschule Ratzeburg hat einen neuen Leiter. Dr. Jobst Treiber, promovierter Ingenieur, seit drei Jahren in Ratzeburg wohnhaft, vorher 16 Jahre in Genf in einer leitender Tätigkeit bei weltweit operierendem Medizintechnikkonzern und seit kurzem Firmengründer, Startup Firma für Dienstleistungen im Gesundheitswesen, hat nach einem einstimmigen Bestellungsbeschluss der Stadtvertretung Ende Mai die Amtsgeschäfte übernommen.

Neu und erfahren zeigt sich das Leitungsteam der Volkshochschule Ratzeburg (vl.) Geschäftsführerin Silvia Tessmer und Leiter Dr. Jobst Treiber © Volkshochschule Ratzeburg

Er folgt Holger Martens nach, der dieses Amt seit 2011 inne hatte und zusammen mit Geschäftsführerin Silvia Tessmer die Ratzeburger Bildungseinrichtung aus ihrem Dornröschenschlaf zur angebotsstärksten Volkshochschule im Nordkreis entwickelte. "Ich bin aus dem beruflichen Umfeld sehr vertraut mit fortwährender beruflicher Fortbildung, den rasanten Wandel in Medizin und Technologie begleitend. Diese Erfahrungen und Fähigkeiten möchte ich in die gesellschaftlich breit aufgestellte Bildungstätigkeit der Volkshochschule einbringen. Für mich ist das erstmalig nach vielen Jahren des beruflichen Primats wieder die Gelegenheit zu ehrenamtlicher Tätigkeit im örtlichen Umfeld", sagt Dr. Treiber zu seiner Motivation für die Bewerbung als Leiter der Ratzeburger Volkshochschule. 

 

Sein erster Eindruck von der Arbeit der Ratzeburger Volkshochschule ist dabei durchweg positiv. "Ich bin beeindruckt von dem, was die ehrenamtlich geführte Volkshochschule leistet. Die Anzahl der Kurse und der Teilnehmer, die Breite des Angebots, von den Dienstagsvorträgen über die politische Bildung bis hin zum umfangreichen Kursprogramm, auch im Bereich Integration. Das ist alles ganz klar das Ergebnis langjähriger Aufbauarbeit mit viel Sachverstand, Erfahrung, viel persönlichem Engagement", so Dr. Treiber.

 

Jobst Treiber trifft allerdings gleich zu Beginn seiner Amtszeit auf eine schwierige Situation, in der sich alle Volkshochschulen im Kreis gleichermaßen befinden. Die Corona-Krise setzt der Erwachsenenbildungsarbeit enorm zu und ist für einige der Volkshochschulen bereits existenzbedrohend. "Wir haben es in Ratzeburg vergleichsweise gut geschafft, den Kursunterricht wieder anzufahren. Die Einschränkungen sind aber sehr spürbar, im Kursangebot, in der Anzahl der Kursteilnehmer und vor allem auf der Einnahmeseite. Die Volkshochschullandschaft wird sich durch Corona verändern", beschreibt Geschäftsführerin Silvia Tessmer mit dem erfahrenen Blick ihrer langjährigen Geschäftsführung die Lage. Auch sie wurde von der Stadtvertretung mit einstimmigen Votum in ihrem Amt bestätigt.

 

Für Jobst Treiber liegt aber gerade auch in der Corona-Krise eine Chance für die Volkshochschulen. "Die Volkshochschule als bundesweit größter Anbieter von Erwachsenenbildung ist aus meiner Sicht der ideale Ort, um gerade jetzt digitales Lernen für digitale mündige Bürger voranzubringen. Ebenso kann ihr Fort- und Weiterbildungsangebot sowie ihre vernetzte Verankerung in der Gesellschaft dazu beitragen, den rasanten gesellschaftlichen Wandel und dessen Zusammenhänge besser zu verstehen und diese Veränderungen souveräner zu bewältigen helfen", erläutert Dr. Treiber mit Blick auch auf die zukünftige Aufgabenstellung auch der Ratzeburger Volkshochschule. 

"Stadtgeschichtliches im Ohr"

Digitales Podcast-Projekt des Ratzeburger Stadtarchivs und der Ratzeburger Volkshochschule

Das Ratzeburger Stadtarchiv und die Volkshochschule Ratzeburg kooperieren seit vielen Jahren zu stadtgeschichtlichen Themen. So war Stadtarchivar Christian Lopau wiederkehrend Gast beim beliebten Programm der "Dienstagsvorträge" und hat immer wieder auch bereitwillig Beiträge zu Sonderformaten geliefert, wie beispielsweise zur "Langen Nacht der Volkshochschule" im vergangenen Jahr. Auch in diesem Frühjahr war Christian Lopau wieder fest eingeplant, als Gastredner der Dienstagsvorträge mit einer Ausführung über die Entwicklung der Ratzeburger Bildungslandschaft unter dem Titel "Gelehrtenschule, Lehrerseminar und Höhere Töchterschule". Aufgrund der Corona-Krise musste die Ratzeburger Volkshochschule diese Veranstaltung jedoch absagen. "Dies war unvermeidlich, aber trotzdem sehr enttäuschend, da der Vortrag des Stadtarchivars inhaltlich bereits völlig und umfassend ausgearbeitet war", sagte Silvia Tessmer, Geschäftsführerin der Ratzeburger Volkshochschule. So kam ihr spontan die Idee, daraus einen digital abrufbaren Podcast zu produzieren, anstatt die analoge Publikumsveranstaltung nur unbestimmt zu verschieben.

Christian Lopau zeigte sich dafür sehr aufgeschlossen und signalisierte seine Bereitschaft, den Vortrag abschnittsweise einmal einzulesen. Im Ergebnis entstanden drei eigenständige, informative Beiträge zum Thema "Ratzeburg als Bildungsstandort im 19. und 20. Jahrhundert" und die gemeinsame Übereinkunft, dieses Format in Zukunft häufiger nutzen wollen. "Der Fundus von stadtgeschichtlichen Themen, die sich für eine Podcast-Aufbereitung eignen, ist sehr groß", sagte  Christian Lopau zur Idee der Volkshochschule. Von geschichtlichen Ereignissen, über die Vorstellung bestimmter Archivalien bis hin zu historischen Reiseberichten ließen sich nach Ansicht des Stadtarchivars so präsentieren. Vielleicht sogar auch mehrstimmig, wenn sich versierte Sprecherinnen oder Sprecher finden ließen. An der Erstellung der ersten Podcasts dieser mutmaßlich neuentstehenden Reihe wirkte mit Lorenz Stellmacher bereits ein lokaler Musiker mit. Als Titelmelodie mit Wiedererkennungswert spielte er den Volkstanz "Ratzeburger Viertour" ein.

Ratzeburg als Bildungsstandort im 19. und 20. Jahrhundert

Teil 1: Die Ausbildung der Volksschullehrer im Herzogtum Lauenburg

Eine gute Ausbildung der Lehrkräfte ist die Voraussetzung für ein funktionierendes Bildungssystem. Im 19. Jahrhundert wurden in Ratzeburg Einrichtungen geschaffen, um für die Volksschulen im Herzogtum Lauenburg qualifizierte Lehrer auszubilden.

Teil 2: Von der Domschule zur Lauenburgischen Gelehrtenschule

Seit dem Mittelalter hatte die traditionsreiche Domschule in Ratzeburg höhere Schulbildung geboten. Mit der Auflösung der Schule musste dringend eine Alternative gefunden werden.

Teil 3: Die Entstehung und Entwicklung der Volkshochschule

Die Weimarer Verfassung von 1919 erhob die Weiterbildung zum Grundrecht. Auch im Herzogtum Lauenburg entwickelte sich in der Folge ein lebendiges Volkshochschulwesen.

Ratzeburger Volkshochschule bereitet sich auf Wiedereröffnung vor

Rund 8 Wochen musste die Ratzeburger Volkshochschule im Zuge der Coronamaßnahmen ihren Lehrbetrieb ruhen lassen. Dies hat den Kursplan des Frühjahrssemesters völlig durcheinander gewirbelt und insbesondere die Deutsch-Sprachkurse für Geflüchtete sehr zurückgeworfen. Mit dem neuen Landeserlass ist nun eine Wiederaufnahme des Unterrichts möglich und das Team der Volkshochschule arbeitet mit Hochdruck daran, ein Hygienekonzept zu erstellen und umzusetzen. "Wir wollen mit unseren Kursen nach Möglichkeit am Montag , den 25. Mai,  wieder beginnen", sagt VHS-Geschäftsführerin Silvia Tessmer. 

Sprachdozentin Monika Töppler wird während ihres Unterrichts ein schützendes Gesichtsvisier tragen © Volkshochschule Ratzeburg

Gemeinsam mit ihrer Dozentin Monika Töppler hat sie die verschiedenen Klassenräume und die Aula im Sinne des geltenden Abstandgebotes von 1,5 Meter eingerichtet. "Bis zu zwölf Personen können auf diese Weise zusammen lernen. Einige Kurse werden dabei allerdings auch geteilt werden müssen.", erläutert Silvia Tessmer das Hygienekonzept, welches auch regelmäßige Desinfektionsmaßnahmen und Verhaltensregeln beim Betreten des Schulgebäudes und der Klassenräume vorsieht. Allerdings wird es nicht möglich sein, das gesamte Kursprogramm wieder zu starten. So lassen sich die beliebten Tanzkurse mit Blick auf die Abstandsregeln noch nicht wieder verwirklichen. Welche Kurse mit ihrem Unterricht unter welchen Bedingungen wieder fortfahren, werden die Dozenten ihre jeweiligen Kursteilnehmer persönlich mitteilen.

Auch die Entspannungs- und Bewegungskurse können in der Aula mit reduzierten Teilnehmerzahlen bald wieder starten. Geschäftsführerin Silvia Tessmer (li.) und Dozentin Monika Töppler © Volkshochschule Ratzeburg

Dass sie wieder unterrichten darf, ist für Dozentin Monika Töppler eine durchweg positive Aussicht: "Nach den langen Wochen freue ich mich sehr darauf, meine Sprachschüler endlich wiederzusehen. Es wird auch Zeit, wir müssen gemeinsam viel nachholen." Das durchsichtige Gesichtsvisier nimmt sie dafür gerne in Kauf.  "Eine Mund-Nase-Maske ist für den Sprachunterricht denkbar unbrauchbar. Meine Schüler müssen mich gerade bei den Ausspracheübungen beobachten können. Mit dem Visier ist das eine gute Lösung", so Monika Töppler.

Ratzeburger Volkshochschule setzt auch in Zeiten von Corona weiter auf politische Bildung

Die Ratzeburger Volkshochschule will auch in Zeiten von Corona ihr Vortragsangebot zur politischen Bildung zusammen mit dem Verein Miteinander leben e.V. aufrecht erhalten. "Gerade im Zuge der verfügten und auch gebotenen Grundrechtseinschränkungen ist es aus unserer Sicht für die demokratische Zivilgesellschaft wichtig, dass es weiterhin Orte der politischen Diskussion gibt. Natürlich immer unter dem gebotenen Gesundheitsschutz!", sagt Silvia Tessmer, Geschäftsführerin der Ratzeburger Volkshochschule. So ist es ihr ein Anliegen, frühzeitig das  Herbstprogramm zu präsentieren, auch um das Signal zu geben, dass politische Vortragsangebote in diesem Jahr fortgesetzt werden. "Bislang mussten wir nur eine gemeinsame Veranstaltung absagen und noch unbestimmt in den Herbst verschieben, der sozialpolitische Vortrag von Prof. Dr. Harald Ansen zum Thema "Wie arm ist Deutschland", so Mark Sauer, Vorsitzender des Vereins Miteinander leben e.V..

 

Fest geplant sind ab September zwei Vorträge und Seminare, mit dem Afrika-Experten Dr. Günther Rusch und mit dem Fachdozenten für Amerika Dr. Udo Metzinger. Es wird um Themen wie Migration, Demokratieentwicklung und die US-Präsidentschaftswahl gehen. Zu allen Angeboten informiert wie immer ein Flyer, der aktuell im Rathaus ausliegt oder als Online-Dokument heruntergeladen werden kann. Überlegt wird auch, vermehrt digitale Angebote zur politischen Bildung zu nutzen, in Form von Online-Vorträgen oder Webinaren. "Wir wollen diese schwierigen Zeiten nutzen, auch verstärkt andere Angebotsformate in den Vordergrund zu stellen", sagt Silvia Tessmer. 

 

Wie immer werden diese Angebote gefördert durch die Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!".