Berichte 2019

Tai-Chi und Qi-Gong                                                   Interesse an chinesischer Bewegungskunst wächst

Sonnenschein und strahlend blauer Himmel sorgten für eine freundliche Kulisse, als sich am letzten Sonnabend im April Tai-Chi-Übende aus Ratzeburg und Umgebung zum „Welttag  für  Tai-Chi und Qi-Gong“ an der VHS trafen. Schülerinnen und Schüler verschiedener Kurse nutzen die Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre gemeinsam Übungen zu praktizieren und Erfahrungen auszutauschen. Nach einem gemeinsamen Auftakt mit Qi-Giong-Übungen für jedermann zeigten Fortgeschrittene eine Tai-Chi-Handform sowie Übungen mit Schwertern und Fächern.

Tai-Chi-Übende der Ratzeburger Volkshochschule trafen sich zum "Welttag für Tai Chi und Qigong"

Tai-Chi- und Qi-Gong-Übungen gehören für viele Chinesen zum Alltag. In den letzten Jahrzehnten haben die  fernöstlichen Bewegungskünste rund um den Globus viele Anhänger gefunden. Wer die harmonischen und fließenden Bewegungen erlernt, stärkt seine körperliche Gesundheit und das seelische Gleichgewicht und beugt o auf eine sanfte Weise vielen Zivilisationskrankheiten vor.

Tai-Chi-Übende der Ratzeburger Volkshochschule trafen sich zum "Welttag für Tai Chi und Qigong"

Der „Welttag  für  Tai-Chi und Qi-Gong“ wurde 1999 von den amerikanischen Lehrern Angela Wong Douglas und Bill Douglas ins Leben gerufen. Unter dem Motto „One World – one Breath“ treffen sich Tai-Chi- und Qi-Gong-Enthusiasten überall auf der Welt, um in Parks und auf öffentlichen Plätzen gemeinsam zu üben. In den vergangenen Jahren haben sich Schulen in über 100 Städten und 80 Nationen dieser Aktion angeschlossen.

 

Weil die Resonanz so positiv war, wird es auch im nächsten Jahr wieder einen kostenlosen Workshop geben. Der Termin steht schon fest: Der  „Welttag für Tai-Chi und Qi-Gong“ findet jeweils am letzten Sonnabend  im April statt, also am 25.4.2020.

Integratives Kunstprojekt in Ratzeburg                 "Zusammen leben - zusammen gestalten"

Seit Jahresbeginn treffen sich interessierte Menschen, Jung und Alt, männlich, weiblich, divers, international in lockerer Atmosphäre der offenen Kunstwerkstatt des Fördervereins der Volkshochschule Ratzeburg e.V., um unter Anleitung gemeinsam kreativ zu sein, integrative Kunstprojekte zu planen und umzusetzen.

Hier entsteht eines von bisher vier Mosaikbildern »Ein kleines Stückchen Heimat - Ratzeburg in Fotoschnipseln« © Gesine Biller

Es werden dafür Eindrücke und Ideen aus der unmittelbaren Umgebung gesammelt, die in den Gestaltungsprozess einfließen und so zu ganz unterschiedlichen Kunstformaten führen. Durch das Kennenlernen verschiedener Materialien und Techniken entstehen auf kreative Art und Weise Kunstwerke für die Präsentation im öffentlichen Raum, die aus jeweils ganz unterschiedlichen Blickwinkeln stammen. Diese vielfältigen Sichtweisen führen dabei während der gemeinsamen Arbeit immer zu persönlichen Gesprächen und zeigen einmal mehr, wie kraftvoll und behutsam zugleich Kunst verschiedene Kulturen zusammenzubringen vermag. Derzeit bereitet die offene Kunstgruppe eine Ausstellung im Finanzamt Ratzeburg vor. Neben einer Werkschau wird das aktuelle Gemeinschaftsprojekt „ Ein kleines Stückchen Heimat – Ratzeburg in Fotoschnipseln“ im September zu sehen sein. Die Exponate für die Ausstellungsreihe „Dörfer zeigen Kunst“ liegen bereit und werden in Kittlitz und Groß Sarau ausgestellt.

Projektleiterin Gesine Biller, Kurssprecher Jugend Anik Butt, Kurssprecherin Susan Arp, Projektassistentin Susann Butt (von links). © Thomas Biller

Seit dem 11. Juni wird in der offenen Kunstwerkstatt mit Ton gearbeitet. Der Keramiker Hans Kuretzky aus Borstorf ist bekannt durch die Restaurierungsarbeiten im alten Hamburger Elbtunnel und begleitet das neue Projekt „Kunst im Garten“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuen sich auf die neue Aufgabe und auf weitere Interessierte an der Mitgestaltung.

 

Die offene Kunstgruppe trifft sich immer dienstags (außer in den Ferien) von 16 Uhr bis 18 Uhr im Begegnungscafé der VHS Ratzeburg (alte Ernst-Barlach-Schule), Seminarweg 1 in Ratzeburg. Die Teilnahme ist kostenlos, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Kinder dürfen mitgebracht werden.

Das Projekt des Fördervereins der VHS Ratzeburg e.V. wird durch die Partnerschaft für Demokratie Stadt Ratzeburg – Amt Lauenburgische Seen aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert.

Dienstags-Vortrag der Volkshochschule Ratzeburg »Berge—Inkas—Gold«

Vortrag von Klaus-Peter Roggon                                                        28. Mai 2019 um 19:00 Uhr                                                             AMEOS Senioren-Wohnsitz Ratzeburg, Vortragsraum

„Experten vor Ort“ referieren für „Interessierte vor Ort“ - auf diesen einfachen Nenner lässt sich das erfolgreiche Konzept der Dienstags-Vorträge der Ratzeburger Volkshochschule bringen, zu denen sich immer wieder ein zahlreiches Publikum einfindet. Das Vortragsspektrum reicht dabei von Kunst, Musik, Anthropologie über kulturhistorischen oder archäologischen Themen bis hin zur Naturwissenschaft oder Medizin. Am Dienstag, den 28.05.2019 um 19:00 Uhr, referiert Klaus-Peter Roggon im Vortragsraum des AMEOS Senioren-Wohnsitz Ratzeburg (Schmilauer Straße 108) über "Berge, Inkas und Gold".

 

Das multikulturelle Peru gilt als ein Land mit fast allen geographischen Formationen und der wohl umfänglichsten Biodiversität des Planeten. Das Land ist eine Wiege vieler Zivilisationen und kann eine stolze Geschichte und Kultur vorweisen, die sich noch in der heutigen Bevölkerung wiederspiegeln. Nach schweren Jahrzehnten des Terrorismus und wiederholter Hyperinflation bis zur Jahrtausendwende hat sich Peru in den letzten 15 Jahren wieder zu einem  modernen und relativ wohlhabenden Staat entwickeln können. Der Vortrag ist kostenfrei.

Neues Kursangebot der VHS-Ratzeburg                 "Ratzeburg künstlerisch entdecken"

Künstler Ebrahim Sharghi lädt in seinem Kurs "Ratzeburg künstlerisch entdecken" zu Exkursionen durch die Inselstadt ein

Ratzeburg ist eine Stadt voller Motive, die bereits viele Künstlerinnen und Künstler inspiriert hat und die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Künstler Ebrahim Sharghi lädt in einem Kurs unter dem Titel "Ratzeburg künstlerisch entdecken" Anfänger und Fortgeschrittene zu Exkursionen durch die Inselstadt ein, mit Skizzenblock und Staffelei auf der Suche nach den schönsten Perspektiven oder auch ganz neuen Blicken auf Ratzeburg. Dabei soll die Freude am gemeinsamen Zeichnen, Skizzieren oder Malen im Vordergrund stehen.

 

Der Kurs der Ratzeburger Volkshochschule startet am Dienstag, den  07.05.2019  um 10:30 Uhr im Kunstraum (Raum-Nr. 22) der Ernst-Barlach-Schule (Seminarweg 1) und umfasst insgesamt 10 Termine, jeweils dienstags von 10:30 - 12:00 Uhr. Die Kursgebühren betragen 65,00 €. Anmeldungen werden erbeten unter 04541-8000-146 oder volkshochschule@ratzeburg.de.

 

Ratzeburger Volkshochschule probiert sich an digitalen Bildungsformaten

Silvia Tessmer, Geschäftsführerin der Ratzeburger Volkshochschule, gibt Fragen der Ratzeburger Besuchergruppe an die Moderatorin in der Volkshochschule Bayreuth weiter

Die Digitalisierung ist für die Volkshochschulen ein Thema mit großer Reichweite, verbunden mit Herausforderungen hinsichtlich des eigenen Bildungsauftrages, aber auch mit vielen Chancen, was neue Bildungsformate betrifft. Eine solche ergriff die Ratzeburger Volkshochschule vor wenigen Tagen und beteiligte sich erstmalig an einem sogenannten "Webinar", einem online "Web"-"Seminar", welches von der Volkshochschule Bayreuth ausgerichtet wurde und über einem Livestream von Volkshochschulen bundesweit verfolgt werden konnte. Das Thema "Plastik im Meer" war dafür hochaktuell gewählt, ebenso die Auswahl der Referenten. Mit Dr. Bernhard Bauske und Prof. Christian Laforsch diskutierten zwei ausgewiesene Fachleute über eines der drängendsten Umweltprobleme unserer Zeit, erläuterten wissenschaftliche Fakten und Erkenntnisse sowie mögliche Lösungsansätze. Eine kleine Gruppe von Interessierten hatte sich dafür auch in der Ratzeburger Volkshochschule eingefunden und verfolgte auf einer Leinwand die professionell dargebotene Veranstaltung, zu der ohne Digitalisierung gar kein Zugang bestanden hätte. So war es sowohl für das Team der Volkhochschule als auch für die Ratzeburger Zuschauer ein neugieriges Ausprobieren dieses ungewohnten Formates, das durchaus auch direkte Beteiligung in Form eines Online-Chats und Frageportals ermöglichte.

 

Das Fazit fiel dabei bei allen Teilnehrmer*innen durchweg positiv aus. "Die Kollegen in Bayreuth haben das Webinar so professionell in Szene gesetzt und übertragen, dass es einen ganz realem Vortrag entsprach. Zudem wurden die Besucher auch untereinander zum Dialog anregt, wenn es um die Formulierung von Fragen über das Online-Portal ging", freute sich VHS-Geschäftsführerin Silvia über den gelungenen Versuch mit dem Format des "Webinar". Es sei durchaus vorstellbar, so Silvia Tessmer, solche "Webinare" häufiger anzubieten und insbesondere auch an unterschiedlichen Orten außerhalb der Volkshochschule. Damit trägt die Ratzeburger Volkshochschule ein Ansinnen des Deutschen Volkshochschulverbandes (DVV), der im Rahmen seiner Digitalstrategie solche "Webinare" mit Know-How fördert und aktiv bewirbt. Nach Willen des DVV sollen Volkshochschulen motiviert werden, eigene "Webinare" ins Netz zu streamen, aus denen perspektivisch eine online abrufbare Bibliothek von digitalen Wissensangebote entstehen kann. "Für unsere Volkshochschule geht es beim Thema "Webinar" erst einmal darum, dieses neue digitale Format der Wissensvermittlung vor Ort bekannt werden zu lassen", sagte Silvia Tessmer und hofft auf einen stetig wachsenden Kreis von digital neugierigen Zuschauer*innen. Sie kann sich aber durchaus auch vorstellen, dass sich die VHS Ratzeburg in Zukunft auch selbst einmal an ein "Webinar" wagt, vielleicht mit einem ihrer politischen Bildungsvorträge.

"Plastik im Meer - Wie stoppen wir die Plastikflut?" Ratzeburger Volkshochschule startet digitales Lernangebot mit einem Umwelt-Webinar

Die Ratzeburger Volkshochschule plant zukünftig, die vielfältigen Möglichkeiten des digitales Lernens stärker in ihre Angebot zu integrieren. Dabei kann sie auf die Unterstützung des eigenen Bundesverbandes setzen. Der Deutsche Volkshochschulverband entwickelt seit einiger Zeit digitale Lerninhalte und -formate, die über die angeschlossenen Volkshochschulen genutzt werden können. Ein solches Format ist unter anderem das sogenannte "Webinar", ein interaktives Online-Seminar, das Dozent*in und Seminarteilnehmer*innen virtuell zusammenbringt. Über Online-Kommunikation werden dabei Vorträge präsentiert und anschließende Fragerunden moderiert. Dies kann als Online-Angebot zuhause geschehen oder auch als Gruppenveranstaltung vor Ort organisiert werden.

 

Ein solches Gruppen-Webinar bietet die Ratzeburger Volkshochschule erstmalig am 27. März 2019 um 19:00 Uhr im Raum 27 der Ernst-Barlach-Schule in Kooperation mit dem WWF Deutschland an. "Plastik im Meer - Wie stoppen wir die Plastikflut?" so das Thema des ersten digitalen Lernangebotes, das von der VHS Bayreuth durchgeführt und live gestreamt wird. Plastikmüll bedroht die Umwelt, die Meere und nicht zuletzt uns Menschen. Etwa 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Doch heute schwimmen in jedem Quadratkilometer der Meere hunderttausende Teile Plastikmüll. Seevögel verenden qualvoll an Handyteilen in ihrem Magen, Schildkröten halten Plastiktüten für Quallen und Fische verwechseln winzige Plastikteilchen mit Plankton. Strände unbewohnter Inseln versinken geradezu im Müll. Und auch direkt vor unserer Haustür, beispielsweise in der Nordsee, sind Plastikabfälle eine allgegenwärtige Gefahr für Fische, Vögel und Meeressäuger. Nicht zuletzt können kleine Plastikpartikel, sogenanntes Mikroplastik und umweltschädliche Stoffe, die im Plastik enthalten sind oder daran angereichert werde, über die Fische auch in die menschliche Nahrungskette gelangen. Doch wie kommt der ganze Müll ins Meer und welche Lösungen dagegen gibt es? Biologe Dr. Bernhard Bauske, Experte des WWF Deutschland für das Thema Plastikmüll in den Ozeanen und Prof. Christian Laforsch vom Lehrstuhl für Tierökologie an der Fakultät für Biologie, Chemie und Geowissenschaften der Universität Bayreut werden das Webinar zu diesem sehr bedeutsamen Umweltthema gestalten.

 

Die Ratzeburger Volkshochschule wird sich in dieses Webinar einklinken, sehr gespannt auf die Resonanz zu dieser Form des digitalen Lernens und auf die erste Erfahrung mit solch einem Format. Ob der technischen Vorbereitung ist es hilfreich, wenn potentielle Teilnehmer*innen sich im Vorwege kurz unter volkshochschule@ratzeburg.de oder 04541-8000-146 anmelden. Die Teilnahme selbst ist kostenlos.

»Dat Klingen vun de Seele« - Max Liebermann - en düütschet Künstlerleven

„Experten vor Ort“ referieren für „Interessierte vor Ort“ - auf diesen einfachen Nenner lässt sich das erfolgreiche Konzept der Dienstags-Vorträge der Ratzeburger Volkshochschule bringen, zu denen sich immer wieder ein zahlreiches Publikum im Ratssaal des Rathauses einfindet. Das Vortrags-spektrum reicht dabei von Kunst, Musik, Anthropologie über kulturhistorischen oder archäologischen Themen bis hin zur Naturwissenschaft oder Medizin. Am Dienstag, den 26.03.2019 um 19:00 Uhr, referiert Dr. Hans Thomas Carstensen auf plattdeutsch unter dem Titel  „Dat Klingen vun de Seele“ über Max Liebermann - en düütschet Künstlerleven.

 

Berühmt is de Berliner Moler Max Liebermann (1847 – 1935) vör allem för sien wunnerschöne Goorn- und ‚Frietietbiller’ worrn. De hebbt em to den gröttste düütsche Impressionist maakt. Man anfungen hett he mit Dorstellen ut dat Arbeidsleven. Billers, de in’t 19. Jh. för en Schandaal sorgt hebbt, wiel dor “schietige Minschen” op to seen weern. Angrepen worr he avers ook – all lang vör de Nazitiet – vunwegen sien jüdische Herkamen. Max Liebermann sien humanistisch Ideal vun en Welt, in de de Minsch na sien Charakter un nich na sien Afstammen beördeelt warrt, worr an sien Levensenn vun de Nazis toschann maakt. In den plattdüütsch Dia-Vördrag warrt dat Leven un Wark vun disse groten Maler lebennig beschreven.

Dieser Vortrag findet in Kooperation mit der Stiftung Herzogtum Lauenburg sowie dem Zentrum für Niederdeutsch statt. Der Eintritt ist frei.

"Energetische Sanierung" ... Schritt für Schritt

13.03.2019, 18:00 Uhr, Ernst-Barlach-Schule, Raum 27

Die Ratzeburger Volkshochschule informiert auch in diesem Frühjahr wieder zusammen mit der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein e.V. rund um das Thema "Energie". Ein weiterer Vortrag unter dem Titel "Energetische Sanierung ... Schritt für Schritt" ist  am Mittwoch, den 13.03.2019 um 18:00 im Raum 27 der Ernst-Barlach-Schule geplant und soll wiederum explizit Eigenheimbesitzer ansprechen.
 

Das Dachgeschoss ist im Sommer viel zu heiß und im Winter zu kalt? Die Außenwand schimmelt? Rohrleitungen im Keller heizen die Garage unter dem Haus mit? Dafür gibt es Lösungen! Auch kleine Projekte senken Energiekosten und erhöhen den Wohnkomfort: Wo verliert Ihr Haus viel Wärme und was ist besonders wirtschaftlich? Welche Möglichkeiten der Dämmung gibt es? In diesem Vortrag der Verbraucherzentrale erfahren Sie, wie Sie in Eigenleistung oder mit wenig Materialeinsatz schnell zum Erfolg kommen und wie Sie Förderprogramme für größere Investitionen geschickt nutzen. Er ist Dank der Projektförderung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kostenfrei. Anmeldungen werden zur Vortragsplanung erbeten unter volkshochschule@ratzeburg.de.

»Der andere Sound der 60er«                                               Dienstag-Vortrag von Jörg Rüdiger Geschke              26.02.2019, 19.00 Uhr, Rathaus Ratzeburg, Ratssaal

„Experten vor Ort“ referieren für „Interessierte vor Ort“ - auf diesen einfachen Nenner lässt sich das erfolgreiche Konzept der Dienstags-Vorträge der Ratzeburger Volkshochschule bringen, zu denen sich immer wieder ein zahlreiches Publikum im Ratssaal des Rathauses einfindet. Das Vortragsspektrum reicht dabei von Kunst, Musik, Anthropologie über kulturhistorischen oder archäologischen Themen bis hin zur Naturwissenschaft oder Medizin. Am Dienstag, den 26.02.2019 um 19:00 Uhr, referiert Jörg Rüdiger Geschke über "Den anderen Sound der 60er", nicht nur in Wort, sondern vor allem auch musikalisch und zum Mitsingen.

 

Der Zeitgeist in den frühen 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts brachte in Amerika eine Rückbesinnung auf das Traditionelle mit sich. Als bisweilen romantische Gegenbewegung zur Modernität und zum Etablierten suchte man alte Lieder, auch den alten Country-Blues, man besann sich auf Protest-Songs aus den 20er bis 40er Jahren. Woody Guthrie und Pete Seeger wurden Vorbilder studentischer Musik, das Folk-Revival war geboren und schwappte schnell nach Europa, wo es zunächst in Irland und dann auch in Deutschland eine eigene Musikszene hervorbrachte, in deren Folge sogar niederdeutsche Lieder von Knut Kiesewetter und Hannes Wader im anglo-amerikanischen Folk-Stil zu Verkaufserfolgen wurden. Der Referent  lässt die Musik live erklingen, wobei das eine oder andere Lied sicherlich zum Mitsingen einlädt.

Der Eintritt ist frei!